16.12.2025
  • Einsatz

Atemschutzträger der Feuerwehr verhindern Dachstuhlbrand

Zimmerbrand in Dachgeschoss-Wohnung in Grassau-Untermoosbach rasch gelöscht– keine Verletzten – 3.000 Euro Sachschaden

Grassau. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte am frühen Montagmorgen (15.12.25) ein Zimmerbrand im ausgebauten Dachgeschoss eines ehemals landwirtschaftlichen Gebäudes in Untermoosbach rasch gelöscht und ein offener Dachstuhlbrand vermieden werden. 


Gegen 5.40 Uhr alarmierten die Bewohner die Feuerwehr, nachdem aus noch bekannter Ursache Mobiliar in Brand geraten war. Nach Absetzen des Notrufs verließen die drei Bewohner das Gebäude und brachten sich im Freien in Sicherheit. Bei Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr Grassau, wenige Minuten nach der Alarmierung durch die Integrierte Leitstelle Traunstein, war von außen kein offenes Feuer zu sehen. Die Räume, des im Außenbereich und abseits von weiterer Bebauung stehenden Gebäudes, vor allem das Wohnzimmer im Dachgeschoss, waren völlig verraucht und unzugänglich. Zwei Löschtrupps der Feuerwehr, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, rückten zum Löschangriff vor, konnten den Brandherd im zweiten Obergeschoss schnell ausfindig machen und unmittelbar ablöschen. Die Bewohner hatten die Türen bei der Flucht aus dem Gebäude vermutlich hinter sich geschlossen. „Das Feuer war weitgehend selbst erloschen und mangels Sauerstoffzufuhr erstickt“, berichtete 1. Kommandant und Einsatzleiter Konrad Nagele, was den schnellen Löscherfolg der Feuerwehr begünstigte.


Nach Ablöschen der Flammen setzten die Floriansjünger spezielle Belüftungsgeräte ein, mit denen der Brandrauch aus dem Gebäude geblasen wurde. Auch beseitigte die Einsatzkräfte der Feuerwehr das Brandgut und brachten verbranntes Mobiliar ins Freie. 


Verletzt wurde niemand. Die Besatzung eines BRK-Rettungswagens und der Einsatzleiter Rettungsdienst mussten nicht eingreifen. Die Polizei, die mit zwei Streifenbesatzungen vor Ort war, hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Sie schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 3.000 Euro. Die Feuerwehr Grassau war mit 21 Mann im Einsatz, die vorsorglich alarmierte Feuerwehr Marquartstein, die mit 12 Mann anrückte, konnte nach der Meldung „Feuer aus“ unverrichteter Dinge wieder abrücken. Geleitet wurde der Einsatz von Konrad Naegele, 1. Kommandant der Feuerwehr Grassau, unterstützt von Kreisbrandmeister Thomas Mayer. Die Feuerwehr Grassau beendet ihren Einsatz um 7.15 Uhr und kehrte zum Feuerwehrgerätehaus zurück. pv.

Text
Peter Volk
Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Bilder
Feuerwehren Grassau und Marquartstein